Wie bereits erwähnt, die Fortsetzung meiner schrägen Heimatgefühle ist fertig und gibt unerwartete Einblicke in meine Metamorphosen, in schaurige Abgründe und juchzende Höhen, in ein menschliches Seelenleben eben.
Apropos "Jäger und Wilderer":

Echo
Der Wilderer ruft in den Wald.
Es hallt!
"Ich hol mir etwas zum Essen!"
Das kannst du vergessen!
"Das glaube ich nicht!"
Verzieh dich, du Wicht!
Trotzig schreitet der Wilderer fort,
zum Gemsenhort.
Er schießt die Gemsenmutter.
Sofort fällt sie vom Fels herunter,
in seinen Rucksack hinein.
Schnell geht er heim.
Er denkt nicht mehr ans Jägerlein
und dichtet, gedankenverloren - in Latein.
"Jetzt hab ich dich, du Wicht!"
Der Wilderer erschrickt.
"Das glaub ich nicht!"
"Gib mir sofort dein Essen!"
"Das kannst du vergessen!
Das brauchen meine Lieben daheim.
Ich kann es nicht ertragen, wenn meine Kinder vor Hunger schrein!"
Es knallt.
Dann ist es ruhig im Wald.

Im Rahmen der unaufhaltsamen und unsozialen Globalisierung, bitte ich darum, diesen Text auch global zu sehen, in einer Entwicklung, die so hoffentlich nicht eintreffen wird.